175-Jahr-Jubiläum

Feldmusik Menznau – Mitteilung des OK

Das OK des Jubiläumsfests der Feldmusik Menznau ist trotz der anhaltenden Pandemie optimistisch am Planen des Festes. Die Massnahmen des Bundes stellen nach wie vor eine Planungsunsicherheit dar.

Gemeinsam wollen wir trotz der aktuellen Lage und Aussicht, einen würdigen Anlass zur Einweihung und zum Jubiläum organisieren. Wir sind guten Mutes dieses Fest gemeinsam mit Ihnen am 18. und 19. September 2021 durchführen zu dürfen.

Feldmusik Menznau – Musikalisch verbunden seit 1846

Die frühere und heutige Notenbeschaffung

 

In den letzten 175 Jahren hat sich bei der Feldmusik wie überall viel verändert. Damit gemeinsam musiziert werden kann, braucht es Notenmaterial. Dieses zu beschaffen, war nicht immer so einfach wie heutzutage.

 

Bei der Gründung der Feldmusik 1846 wurde kaum nach Noten gespielt. Viele Musikantinnen und Musikanten konnten auch gar nicht Noten lesen, weshalb häufig nach Gehör gespielt wurde. Im Zeitraum von 1908 bis 1938 war Lehrer Fritz Meier Dirigent der Feldmusik Menznau. Bis zu diesem Zeitpunkt spielten die Musikantinnen und Musikanten noch in einer Brassband-Besetzung. Als Querflötist brachte Fritz Meier schliesslich die ersten Klarinetten in die Feldmusik. Damit setzte er den Grundstein für die Harmonie-Besetzung, die bis heute andauert. Als passionierter Musiker und Dirigent stellte Fritz Meier zudem Büchlein mit Kirchenmusik zusammen, welche für kirchliche Anlässe und Prozessionen gebraucht wurden. Einige dieser Exemplare sind noch heute sorgfältig im Archivschrank der Feldmusik Menznau aufbewahrt.

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Handgeschriebene Musiknoten

Ab den 1940er Jahren wurde es üblicher, dass Musikstücke gespendet werden konnten. Es bestand zudem bereits die Möglichkeit, Noten von einem Verlag zu bestellen. Da es zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Tonaufnahmen gab, sendeten die Notenverlage den Musikvereinen die Partituren von Musikstücken zu. An der Probe wurden die Stücke angespielt und es wurde geprüft, ob sie den Musikantinnen und Musikanten zusagten und vom Schwierigkeitsgrad spielbar waren. Die ausgewählten Stücke wurden vom Verlag in Rechnung gestellt und der Rest wurde zurückgeschickt.

Damals war es ausserdem üblich, dass viele Stimmen umgeschrieben werden mussten. So wurden beispielsweise Flötenstimmen in Des geschrieben und nicht wie heute üblich in C. Erst nach dem Umschreiben konnten die einzelnen Musikantinnen und Musikanten die Noten lesen und spielen.

 

An der GV 1972 war der fehlende Nachwuchs von jungen Musikantinnen und Musikanten das grosse Thema. Adolf Stöckli initiierte schliesslich eine Musikschule, welche nach Entlebuch und Wolhusen eine der ersten im Kanton Luzern war. Bereits in jungen Jahren lernte der musikalische Nachwuchs das Notenlesen und war somit gerüstet für eine Karriere in der Feldmusik. In den Anfangsjahren wurde die Musikschule von Adolf Stöckli alleine geleitet und organisiert. Mit zunehmender Grösse und Beliebtheit wurden externe Musiklehrer zur Unterstützung zugezogen.

 

Ende der 1970er Jahren begann dann die Zeit der Schallplatten. Bei einigen Notenverlagen konnte man vorbeigehen, sich einzelne Stücke anhören und sich so besser vorstellen, wie ein Stück mit dem eigenen Musikverein klingen könnte. Später wurden die Schallplatten durch CDs abgelöst. Infolgedessen entstanden ganze CD-Sammlungen bei Mitgliedern der Musikkommission (Muko). Die ausgewählten Stücke schickte einer der inzwischen zahlreicheren Notenverlagen dem Musikverein zu.

 

Jetzt im Jahr 2021 ist mit dem Internet alles viel einfacher geworden. Bei den verschiedenen Musikverlagen können die Stücke angehört werden. Auch auf YouTube sind unendlich viele Lieder zu finden. Wenn sich die Muko nach einer langen Sitzung für ein Stück entschieden hat, wird dieses bei einem Musikverlag bestellt und per Post zugeschickt. Im Probelokal werden dann die einzelnen Stimmen kopiert, damit jeder Musikant und jede Musikantin eigene Noten hat. Die Originalstimmen werden im Notenschrank der Feldmusik Menznau archiviert und können bei Bedarf wieder verwendet werden.

 

In der nächsten Ausgabe erscheint ein spannendes Interview mit zwei langjährigen Musikanten. Sie dürfen sich auf die eine oder andere Geschichte aus früheren Zeiten freuen.

Feldmusik Menznau – Musikalisch verbunden seit 1846

Gründung 1846 und die Generalversammlung 2021

Eines der ersten Fotos des Kammerchors und der Feldmusik Menznau. Das Datum sowie die abgebildeten Personen sind unbekannt.

In dieser Ausgabe drehen wir das Rad der Zeit zurück bis ins Jahr 1846. Damals stellten 15 Musikanten unter dem Namen Feldmusik Menznau ein Gesuch für 60 Franken an den Kirchenrat. Mit diesem Geld sollten Instrumente repariert und eine sogenannte Lehrmeisterschulung finanziert werden. Dieses Dokument gilt seither als Gründungsurkunde der Feldmusik Menznau.

In den letzten 175 Jahren hat sich sehr vieles geändert. Sein Instrument für 60 Franken zu reparieren, ist kaum mehr vorstellbar, abgesehen davon gleichzeitig mit diesem Geld noch Direktionskosten zu bezahlen. Wahrscheinlich ist dies bei weitem nicht das Einzige aus dieser vergangenen Zeit, wo man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Sonst hätte die Feldmusik Menznau aktuell nur 41 Musikanten, statt den heutigen 66 Mitgliedern – zum Glück dürfen schon länger auch Frauen in den Reihen der Feldmusik mitspielen.

Andererseits hätte wohl auch keiner dieser 15 Musikanten sich vorstellen können, dass 175 Jahre später eine Versammlung mit 15 Personen, zum Unterschreiben eines Gesuches, nicht mehr möglich wäre! Und es wäre schon gar nicht denkbar gewesen, eine jährlich stattfindende GV zu Hause abzuhalten.

Doch genau dies ist nun der Fall. Die GV der Feldmusik Menznau hat zwar am geplanten Datum, aber ziemlich anders als in der Vergangenheit stattgefunden. Mit grossem persönlichem Einsatz und mit Einbezug der digitalen Kenntnisse des Präsidenten Philipp Muff und des Dirigenten Stephan Schrag durften die Mitglieder der Feldmusik eine abwechslungsreiche und spannende Generalversammlung erleben – dies in digitaler Form als Videobotschaft. So führte der Präsident Philipp Muff das erste Mal, sowohl per Videobotschaft als auch als Präsident, durch die Generalversammlung der Feldmusik Menznau.

Rückblick aufs Vereinsjahr

Trotz des speziellen Vereinsjahrs durfte die Feldmusik im August 2020 motiviert die ersten Proben wieder aufnehmen und das Foto der Sitzordnung war immer die erste Aufgabe des Dirigenten Stephan Schrag. Im September konnten die Musikantinnen und Musikanten endlich auch wieder einmal vor Publikum musizieren, sei es an einer Hochzeit, am Weissen Sonntag oder unvergesslich am Kilbigottesdienst. Wegen der geltenden Abstandsregel wurden die Stühle für die Musikantinnen und Musikanten auf die gesamte Kirchenbreite verteilt und sogar der Altar musste verschoben werden. Für einmal durfte Markus Kuhn seine Predigt, auf Grund des fehlenden Altars, auf der Kanzel lesen. Erfreut über den ersten Auftritt wurde direkt im Anschluss das Ständli für die neuen Ehrenmitglieder erbracht. Kaum einen Monat später legte Corona die Probephase der Feldmusik wieder lahm. Seither warten alle auf die Wiederaufnahme des Probebetriebes. Man darf gespannt sein, ob die Griffe noch im Kopf sind und wie schnell der etwas abgeschwächte Ansatz wieder aufgebaut werden kann.


Ehrungen, Mutationen und ein motivierter Dirigent
Obwohl im letzten Vereinsjahr nicht viele Proben stattgefunden haben, hat Philipp Wigger in seinen 40 Jahren in der Feldmusik Menznau sicherlich genug Proben besucht, um seinem Euphonium schöne Klänge zu entlocken. Ebenfalls eine lange Zeit spielen Michael Auchli und Urs Stöckli in der Feldmusik Menznau mit. Sie und ihre beiden Instrumente sind bereits seit 25 Jahren in der Feldmusik Menznau anzutreffen. Frederic Christen mit 10 Jahren Feldmusik Menznau ergänzt den Kreis der Jubilare. Auf Grund der veränderten beruflichen Situation hat sich Chantal Duss nach 11 Jahren entschieden, die Feldmusik Menznau zu verlassen und uns in Zukunft als aktive Zuhörerin zu unterstützen.
Ein weiteres Jahr stellte sich Stephan Schrag erneut zur Wiederwahl. In seinem musikalischen Rückblick aufs letzte Vereinsjahr schaute er stolz auf die verschiedenen Turmmusiken zurück und freut sich voller Elan aufs weitere Vereinsjahr – seine Ideen auf zukünftige Projekte wachsen. Die grosse Unterstützung zeigt sich, indem Stephan wieder fürs neue Vereinsjahr gewählt wurde – ausnahmsweise per briefliche Abstimmung statt mit grossem Applaus.


Ausblick
Am Schluss bleibt Philipp Muff nur ein provisorischer Ausblick aufs neue Vereinsjahr. Bald wieder in grösseren Ensembles, als mit vier Musikanten, gemeinsam zu musizieren, ist das nächste grosse Ziel. Ein weiterer Höhepunkt soll auch die Jubiläumsfeier vom 18. & 19. September 2021 sein, mit der Einweihung der neuen Vereinsfahne. Und natürlich hoffen alle, dass wir immerhin einmal im Jubiläumsjahr gemeinsam musizieren dürfen.

 

In der nächsten Ausgabe berichten wir ausführlich über die frühere und heutige Notenbeschaffung.

Feldmusik Menznau – Musikalisch verbunden seit 1846

Das grosse Fest in Planung

 

Die Feldmusik Menznau ist ins Jubiläumsjahr gestartet. Das OK ist trotz Covid-19 voll motiviert einen eindrucksvollen Anlass auf die Beine zu stellen. Freuen Sie sich auf ein unvergessliches Wochenende mit der Feldmusik Menznau.

Zuversichtlich blicken wir nach vorne und freuen uns Ihnen ein grossartiges Fest zu bieten. Am Samstag, 18. September 2021, erwartet Sie ein grossartiger Unterhaltungsabend. Am Sonntag, 19. September 2021, wird die neue Fahne enthüllt und entsprechend feierlich eingeweiht.

Gerne gibt Ihnen Pascal Näf (OK Ressort Unterhaltung) einige Einblick in unsere Festivitäten.

 

Was ist das Highlight am Abend des 18. Septembers 2021?

Pascal Näf: Die Band Viera Blech ist sicher das absolute Highlight. Als europaweit bekannte Band mit verschiedensten Auftrittsorten, jedoch eher selten in der Schweiz, konnten wir eine sehenswerte Hauptattraktion gewinnen. Mit ihrem eigenen unverkennbaren Stil werden sie uns durch den Abend führen und bestimmt auch mit ihrem Hit «Von Freund zu Freund» auftrumpfen. Zwei weitere regionale Formationen werden auftreten: Dies sind Pomawalzka aus Menznau und The Cérvilätz aus dem Entlebuch.

Wie wird der Sonntag, 19. September 2021, den Besuchern in Erinnerung bleiben?

Pascal Näf: Es erwartet Sie ein Festsonntag der anderen Art. Das Einweihen der Fahne wird mit einem Kirchenkonzert der Feldmusik Menznau verbunden. Dabei werden Teile der Chronik der Feldmusik in das Konzert eingebaut und musikalisch untermauert. Anschliessend findet ein Fest mit diversen musikalischen Leckerbissen statt.

 

Zum Schluss: Wie sieht das Ressort Unterhaltung der Situation bezüglich Covid-19 entgegen?

Pascal Näf: Es gibt verschiedene Szenarien, die in der Planung vom ganzen Organisationskomitee berücksichtigt werden. Wir sind jedoch optimistisch und freuen uns auf unser glanzvolles Fest.

 

Trotz Covid-19 plant das OK ein grosses Fest und ist guten Mutes ein Jubiläum der anderen Art feiern zu können.

In der nächsten Ausgabe wird der Bericht der diesjährigen GV erscheinen. Ausserdem steht die Gründung der Feldmusik im Jahr 1846 im Fokus.

Das Lotto, welches am 6. & 7. März 2021 geplant gewesen wäre, kann aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen nicht durchgeführt werden und wird daher abgesagt.

Feldmusik Menznau – Musikalisch verbunden seit 1846

Die Feldmusik im Jubiläumsjahr

 

Anlässlich des diesjährigen 175-Jahr-Jubiläums der Feldmusik Menznau wird in jeder Ausgabe der 3dörferpost ein Bericht erscheinen. Nachfolgend werden verschiedene Facetten der Feldmusik präsentiert. Ausserdem stellen sich der Präsident Philipp Muff und OK-Präsident der 175-Jahr-Feier Roman Steiner vor.

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F

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E

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L

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D

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M

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U

nterhaltsam

S

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I

nteressant

K

reativ

M

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E

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N

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Z

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N

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A

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U

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Diese Eigenschaften zeichnen die Feldmusik Menznau aus. Besonders festlich wird dieses Jahr, da am 18. und 19. September 2021 die Hauptfeierlichkeiten zum 175-Jahr-Jubiläum stattfinden.  Die Enthüllung der Vereinsfahne am Sonntag, 19. September 2021 wird den Höhepunkt des Vereinsjahres darstellen.

In der Vergangenheit durfte die Feldmusik an kantonalen und eidgenössischen Musikfesten diverse unvergessliche Erfolge feiern. Die Leidenschaft für die Harmoniemusik verbindet Jung und Alt. In den Reihen der Feldmusik spielen über 60 Musizierende von 16 bis 76 Jahren ihr Instrument. Dankbar sind die Mitglieder der Feldmusik für die treuen Fans und Unterstützungen jeglicher Art. Das musikalische Repertoire zeigt sich vielfältig. Mit Märschen, Filmmusik, Pop- oder Klassikstücken, Musicals oder altbekannten Klassikern unterhaltet die Feldmusik ihr Publikum bei diversen Konzerten. Die Kameradschaft im Verein ist einfach souverän. Eine kollegiale Beziehung pflegt die Feldmusik zum Kirchenmusikverein Osthofen. Um die Mitglieder und die Fans der Feldmusik bestens zu unterhalten, gibt es stets ein interessantes Jahresprogramm. Dazu gehören zum einen mehrere musikalische Events wie die Jahreskonzerte, das Kinderkonzert, diverse kirchliche Anlässe oder die Teilnahme an einem kantonalen oder eidgenössischen Musikfest. Zum anderen zählen auch kameradschaftliche Anlässe wie das Skiweekend oder der Musikausflug zum jährlichen Programm.

Es braucht immer wieder neue, kreative Ideen, um die Freunde der Feldmusik mitzureissen. Besonders der Vorstand, die MuKo (Musikkommission), verschiedene OK’s und das Show-Team investieren ehrenamtlich sehr viel Zeit für den Verein. Die Feldmusik misst sich nicht nur an regionalen Anlässen, sondern auch an eidgenössischen Musikfesten. Zielstrebig und mit einem grossen Engagement bereiten sich die Musikanten jeweils auf diverse Auftritte vor. Besonders auch die hervorragende Arbeit vom Dirigenten Stephan Schrag ist an dieser Stelle zu erwähnen. Beim Ausprobieren von Unbekanntem zeigt sich die Feldmusik stets neugierig. Die Musikanten sind gegenüber neu organisierten Kombinationen sehr offen. Sei dies bei Spezial-Projekten wie Lord of the dance, als Begleitung bei der Orgeleinsetzung oder beim einzigartigen Projekt mit dem Jodelklub Bergfriede Menznau. Aktuelles wie zum Beispiel Videos oder Fotos sind auf der Homepage zu finden (www.feldmusikmenznau.ch). Alles in allem ist die Feldmusik Menznau einfach einzigartig und unverwechselbar.

Damit ein Verein wie die Feldmusik Menznau so gut funktioniert und harmoniert, ist die Führung besonders zentral. Im Folgenden stellen sich der Präsident der Feldmusik, Philipp Muff, und der OK-Präsident der 175-Jahr-Feier, Roman Steiner, persönlich vor.

Philipp Muff, Präsident der Feldmusik Menznau:

Im Jahr 2007 durfte ich nach einigen Jugendmusikjahren das erste Mal mit meinem Saxophon Feldmusikluft schnuppern. Gemeinsam mit damals gut 50 gestandenen Musikantinnen und Musikanten im Probelokal zu sitzen, inmitten eines Klangerlebnisses,

das war es, was mich faszinierte. Und genau das ist es, was mir aktuell fehlt. Diese Hühnerhautmomente während der Probe und an den Konzerten, die Zeit zum Schwelgen

beim Spielen einer schönen Melodie und hie und da ein Spruch oder Kommentar eines Einzelnen der zum Schmunzeln anregt.

Im Sommer 2020 wurde ich an der GV zum Präsidenten gewählt.

In einem Verein mit einer 175-jährigen Geschichte als Präsident zu amten, ist für mich

eine ganz besondere Aufgabe. Speziell in dieser Zeit, wie wir sie aktuell erleben, wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie gewohnt.

Nicht zuletzt deshalb ist mein grösster musikalischer Wunsch fürs Jahr 2021, dass wir wieder gemeinsam musizieren können und im September unsere neue Vereinsfahne im Rahmen des 175-Jahr-Jubiläums feierlich einweihen dürfen.

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Roman Steiner, OK-Präsident der 175-Jahr-Feier:

1994 war es soweit. Mit 14 Jahren durfte ich das erste Mal mit den „Grossen“ in der Feldmusik mitmusizieren. Die Feldmusik Menznau war und ist heute noch ein grosser Bestandteil in unserer Familie. Mein Vater war über 40 Jahre als Aktivmitglied in der Feldmusik tätig. Auch meine beiden Geschwister sind aktive Musikanten der Feldmusik Menznau. Anfänglich noch mit der Trompete entdeckte ich früh das B-Bass-Spielen. In all den Jahren durfte ich in verschiedenen Organisationskomitees mitwirken und konnte mir ein gewisses Know-how aneignen.

Die Feldmusik Menznau, zusammen mit meinen OK-Mitgliedern als OK-Präsident, durch das Jubiläumsjahr zu führen, ist für mich eine grosse Ehre. Auf Grund der speziellen Umstände in diesem Jahr wird es noch spannender und herausfordernder sein, ein würdiges Jubiläum organisieren zu können.

Die Feldmusik Menznau ist der fünftälteste Musikverein im Kanton Luzern sowie Gründungsmitglied des Luzerner Kantonalen Blasmusikverbands. Somit freut es mich umso mehr, am 18. und 19. September zum 175-jährigen Bestehen der Feldmusik Menznau ein würdiges Geburtstagsfest zu organisieren. Als Geschenk wird am besagten Sonntag die vierte Vereinsfahne eingeweiht und dem Verein übergeben.

Wer mich kennt, weiss, dass ich alles daran setzen werde, ein gelungenes, eindrückliches, unvergessliches sowie aufrichtiges Fest für die Feldmusik, die Dorfbevölkerung und all ihre

Freunde von Nah und Fern auf die Beine zu stellen.

Im Namen der Feldmusik Menznau und dem OK bedanke ich mich bereits jetzt schon für die stetige Treue und Unterstützung in all den vergangenen sowie kommenden Jahren. Dieser Dank gebührt allen Menznauerinnen und Menznauer, Freunden und Bekannten der Feldmusik Menznau.

In der nächsten Ausgabe bekommen Sie erste Informationen zu den geplanten Festaktivitäten.